Gewerbeverband begrüßt Ansiedlung eines Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrums

Saarbrücken, 01.09.2017. Der Gewerbeverband des Saarlandes – GVS e.V. begrüßt die Ansiedlung eines Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrums in Saarbrücken. Hierzu erklärt der GVS-Vorsitzende, Timo Lehberger:

„Wir freuen uns sehr, dass das Saarland nun endlich auch ein vom Bund gefördertes Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum erhält, ist es doch bereits die 14. Eröffnung eines solchen Zentrums im Bundesgebiet. Während der Fokus von Politik und Öffentlichkeit in unserem Land bisher eher auf die Veränderungsprozesse im Rahmen von Industrie 4.0 gerichtet war, ist es allerhöchste Zeit, nun auch den Mittelstand bei der Digitalisierung zu unterstützen. Die Digitalisierung ist für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in unserem Land – immerhin mehr als 98 % aller im Saarland gemeldeten Betriebe – eine Chance, aber auch eine Herausforderung, sei es in technischer oder organisatorischer Hinsicht. Sie müssen mit der Digitalisierung Schritt halten, neue Geschäftsmodelle und Lösungen entwickeln, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren begleiten die Unternehmen auf diesem Weg, bieten Mitarbeiterschulungen, praxisnahe Beratung und Erprobungsmöglichkeiten an und unterstützen die fachliche Vernetzung der Betriebe.“

Saarländische Unternehmer haben jetzt die Wahl! Gewerbeverband ruft Selbständige auf, wählen zu gehen.

Saarbrücken, 24.03.2017. Der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) e.V. ruft seine Mitglieder, die Inhaber der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie deren Mitarbeiter dazu auf, bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag (26.03.2017) von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

„Wir als Vertreter der kleinen und mittelständischen Unternehmen im Saarland werben für eine hohe Wahlbeteiligung unter den Selbständigen. Gerade der Ausgang dieser Landtagswahl hat enormen Einfluss auf die weitere Entwicklung der politischen Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen in den nächsten Jahren. Wir, die Leistungsträger der saarländischen Wirtschaft, die unser wirtschaftliches Schicksal selbst in die Hand genommen haben, sollen und müssen an dem politischen Willensbildungsprozess teilnehmen und uns Gehör verschaffen. Wichtig für uns Selbständige wird es sein, dass bei dieser Wahl wirtschaftlicher Sachverstand Einzug in den Landtag hält. 

Wir rufen daher alle Wählerinnen und Wähler dazu auf, die Parteien gezielt mit ihrer Stimme zu unterstützen, deren Kandidatinnen und Kandidaten als Selbständige oder als Arbeitnehmer in verantwortlicher Position die wirtschaftliche Praxis und die heutigen Probleme der kleinen Unternehmen noch hautnah kennen“, so der GVS Vorsitzende Timo Lehberger. 

Noch Unentschlossene können sich in der Broschüre „KMU Wahlcheck zur Landtagswahl 2017 des Gewerbeverbandes des Saarlandes“ darüber informieren, was die Parteien speziell für die kleinen und mittelständischen Unternehmen planen. Die Publikation kann als PDF (4 MB) unter folgender Internetadresse abgerufen werden: www.gvs-ev.de/wahlcheck

Gewerbeverband veröffentlicht KMU Wahlcheck zur Landtagswahl

Saarbrücken, 17.03.2017. Welche Partei ist dieses Mal die richtige Wahl für die saarländischen Selbständigen? Bei der Beantwortung dieser Frage möchte der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) mit seinem KMU Wahlcheck zur Landtagswahl am 26.03.2017 die saarländischen Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützen.
Der GVS, stets ein genauer Beobachter der saarländischen Politik, nimmt auch diese Landtagswahl zum Anlass, den mittelstandspolitisch relevanten Parteien auf den Zahn zu fühlen. Sechs Fragen zu für den kleinen Mittelstand bedeutsamen Themen und ein Schlussstatement zur Frage aller Wahlkampffragen – „Warum sollten KMUs und Gewerbetreibende Ihre Partei wählen?“ – wurden vom GVS erarbeitet und den saarländischen Parteizentralen zugestellt.
Zwei Wochen durften sich die zuständigen Fachleute dort Zeit lassen, um sich mit Themen wie Gründung, Existenzsicherung, Bürokratieabbau, beruflicher Bildung oder dem Ausbau von Infrastruktur zu befassen. Besonderes Augenmerk dürften die GVS-Mitglieder auf die Frage richten, welche mittelstandspolitischen Erfolge sich die Parteien an die eigenen Fahnen heften wollen. Klappern gehört schließlich zum Handwerk. Und geklappert wird im Wahlkampf natürlich äußerst gern.
Für alle Interessierten stellt der Verband seine Publikation auf seiner Homepage ab sofort zum freien Download zur Verfügung. Das rund 4 MB große PDF kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: www.gvs-ev.de/wahlcheck

Landtagswahl 2017: Die Forderungen der KMU

Saarbrücken, 02.03.2017. Vor der Landtagswahl am 26. März hat der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) sieben zentrale Forderungen an die Parteien im Wahlkampf gestellt. Sie legen dar, was die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) von der Politik in der nächsten Legislaturperiode erwarten. Der GVS Vorsitzende, Timo Lehberger, erklärt hierzu:

„Landtag und Landesregierung des Saarlandes stehen in der Periode 2017 bis 2022 vor großen Herausforderungen. Es gilt, ab 2020 die verpflichtende Schuldenbremse einzuhalten. Dafür braucht es auch eine starke Wirtschaft. Deren Rückgrat sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen, für deren Entwicklung die Landesregierung die besten Rahmenbedingungen schaffen muss. Für Ansiedlung und Wachstum von Unternehmen braucht es vor allem eine leistungsfähige Infrastruktur, sowohl hinsichtlich der Verkehrsnetze, der Verkehrsanbindung als auch hinsichtlich des Breitbandausbaus, insbesondere im ländlich strukturierten Raum. Darüber hinaus fordert der GVS neben einer adäquaten Ausstattung der Hochschulen ein deutliches Bekenntnis der Landespolitik zur beruflichen Bildung und nennenswerte Investitionen in diesem Bereich. Wir KMU brauchen nicht nur Akademiker, sondern auch gut ausgebildete Facharbeiter. Wichtig ist ebenfalls eine ganzheitliche Weiterentwicklung der Innovationsförderung und -finanzierung. Die vorhandenen Fördermöglichkeiten zur Existenzgründung müssen endlich um wirksame Maßnahmen zur Sicherung und Wachstumsförderung bestehender Unternehmen ergänzt werden. Die saarländischen Unternehmer brauchen diesbezüglich Unterstützung bei der Akquise von Wachstums- und Wagniskapital – nur so werden bestehende Arbeitsplätze gesichert und Innovationen, Patente und unternehmerisches Know-how bleiben dem Saarland erhalten.
Und zu guter Letzt erwarten wir, dass endlich Lösungen für einen konsequenten Bürokratieabbau gefunden werden, damit sich die Unternehmen mehr um ihre Geschäfte, um Innovationen, Arbeitsplätze und Ausbildung kümmern können!
Wir kleine und mittelständische Unternehmen als die Leistungsträger der saarländischen Wirtschaft werden jede Regierungs- und auch jede Oppositionspartei daran messen, ob und wie unsere Forderungen in konkrete Politik umgesetzt werden.“
Der ausführliche Forderungskatalog des GVS kann ab sofort unter der Internetadresse www.gvs-ev.de/forderungen2017 als PDF Datei heruntergeladen werden.

Flughafen Ensheim: Unternehmer fordern Konzept zur Zukunftssicherung

Saarbrücken, 08.02.2017. Angesichts der gesunkenen Fluggastzahlen sorgen sich die mittelständischen Unternehmen um die Zukunft des Flughafens Ensheim. Der Vorsitzende des Gewerbeverbandes des Saarlandes (GVS), Timo Lehberger, erklärt hierzu:
„Das ehrgeizige Ziel, in diesem Jahr deutlich über 500.000 Passagiere zu befördern, wurde deutlich verfehlt. Schlimmer noch, unser Flughafen muss einen Rückgang der Fluggastzahlen um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Die Erklärung, dies sei auf einen Einbruch bei den Türkeiflügen zurückzuführen, ist im Hinblick auf die bundesweite Steigerung der Zahl der Passagiere fragwürdig. Schließlich trifft der angeführte Türkei-Effekt alle Flughäfen.
Wir, die Vertreter der kleinen und mittelständischen Unternehmen, sehen diese Entwicklung und den diesbezüglichen Fatalismus der Landesregierung mit großer Sorge. Wie man die EU-Vorgaben mit solchen Passagierzahlen einhalten und das Defizit von rund 5 Millionen Euro bis 2024 auf Null bringen will, bleibt offen. Zudem steht auch noch die Aussage des Finanzministers im Raum, dem Flughafen bereits ab 2020 keine Landeszuschüsse mehr zu gewähren.
Der Flughafen Ensheim hat eine besondere Bedeutung für die Infrastruktur des Landes und die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes. Um erfolgreich wirtschaften zu können, brauchen wir Unternehmen gute verkehrliche Anbindungen an den Rest der Republik und das Ausland. Was Wachstum und Neuansiedlungen betrifft, sehen wir das Thema Verkehrsanbindung ganz oben auf der ToDo-Liste der aktuellen und der nächsten Landesregierung.
Nachdem in den vergangen Jahren bereits die Bahnverbindungen nach und nach ausgedünnt wurden, fordern wir angesichts der besorgniserregenden Entwicklung in Ensheim die Verantwortlichen auf, schnellstmöglich ein konkretes und belastbares Konzept zur Zukunftssicherung unseres saarländischen Flughafens vorzulegen!“

Zentrum Mittelstand Saar: Wichtiger Schritt für die saarländischen Unternehmen!

Saarbrücken, 16.01.2017. Der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) sieht in der Eröffnung des Zentrums Mittelstand Saar (ZMS) der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) einen richtigen, längst überfälligen Schritt auf dem Weg zu einem mittelstands- und innovationsfreundlicheren Klima in unserer Region. Der GVS-Vorsitzende, Timo Lehberger, erklärt hierzu:

„Der GVS fordert seit Jahren eine stärkere Vernetzung zwischen den mittelständischen Unternehmen und den saarländischen Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen. Die Einrichtung eines fakultätsunabhängigen, interdisziplinären, wissenschaftlichen Zentrums für den Mittelstand an der HTW entspricht dieser Idee und wird sicherlich dazu beitragen, den Stellenwert des Mittelstands faktisch sowie im öffentlichen Bewusstsein zu verbessern. Darüber hinaus kann ein solches Zentrum ein wichtiger Impulsgeber sein, um die Kultur von Selbstständigkeit, unternehmerischer Eigeninitiative und mittelständischem Wirtschaften im Saarland zu fördern.

Anlässlich der heutigen Eröffnung des Zentrums für Mittstand Saar danken wir allen Akteuren, die sich im Rahmen solcher wegweisender Projekte dafür einsetzen, das Innovationspotenzial des saarländischen Mittelstandes zu steigern. Da speziell die kleineren mittelständischen Unternehmen über keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen verfügen, muss hier die öffentliche Förderung ansetzen. Über die Transmissionsfunktion des ZMS wird gewährleistet, dass diese Betriebe einen niedrigschwelligen Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten. Wir hoffen darauf, dass dieser vielversprechende Ansatz in der saarländischen Wirtschaftspolitik auch in der kommenden Legislaturperiode fortgeführt werden wird!"

Gewerbeverband Saar fordert flächendeckende Gigabit-Glasfaser

Saarbrücken, 26.04.2016. Der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) begrüßt die Förderung der Breitbandversorgung durch den Bund als guten Anfang, um eine flächendeckende Anpassung an die aktuellen Standards in der Breitbandversorgung zu erreichen. Hierzu erklärt der Vorsitzende, Timo Lehberger:

„Aus unserer Sicht ist die angekündigte Investition in die Erweiterung des alten Kupferkabelnetzes nur ein erster Schritt. Allerdings liegt die Zukunft in den modernen Glasfasernetzen, die Bandbreiten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde ermöglichen. Diese Geschwindigkeiten benötigen die kleinen und mittleren Unternehmen ebenso wie die Konzerne, um die Chancen des digitalen Strukturwandels effektiv nutzen zu können.

Entsprechend darf sich der IT-Standort Saarland nicht mit der aktuell gültigen Standardversorgung von 50Mbit/s begnügen, sondern muss schnellstmöglich in den Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes investieren. So lassen sich Ansiedlungen forcieren und Unternehmensabwanderungen in infrastrukturell besser erschlossene Regionen verhindern.

Daher fordert der GVS die Landesregierung auf, sich nicht auf dem aktuellen Erfolg auszuruhen, sondern bereits jetzt mit zukunftsorientierter Infrastrukturpolitik durch Glasfaserausbau den nächsten Schritt in Angriff zu nehmen. Auch für den Ausbau dieser Netze gibt es, zum Beispiel seitens der EU, interessante Fördertöpfe.”

KMU begrüßen das geplante Zentrum für Mittelstand an der HTW

Saarbrücken, 16.02.2016. Der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) begrüßt die Ankündigung des HTW Rektors, Professor Rommel, ein "Zentrum für Mittelstand" zu gründen. Der GVS Vorsitzende, Timo Lehberger, erklärt hierzu:

„Wir kleinen und mittleren Unternehmen, kurz KMUs, begrüßen die Initiative der HTW ausdrücklich. Neben den von Professor Rommel beabsichtigten Bündelungen und Vermittlungen von mittelständischer Kompetenz, wird das Zentrum sicherlich dazu beitragen den Stellenwert von Mittelstand und KMUs faktisch sowie im öffentlichen Bewusstsein zu verbessern.

Das Vorhaben ist zudem ein richtiger, längst überfälliger Schritt auf dem Weg zu einem mittelstands- und innovationsfreundlicheren Klima in unserem Bundesland. Bereits seit Jahren haben wir eine stärkere Vernetzung zwischen KMU und Wissenschaftssektor angemahnt, die durch dieses Projekt nun zumindest Auftrieb erhalten dürfte. Auch die Kultur von Selbständigkeit, unternehmerischer Eigeninitiative und mittelständischem Wirtschaften ist im Saarland bislang icht ähnlich stark entwickelt wie in anderen Bundesländern. Gerade hier kann ein Zentrum für Mittelstand ein wichtiger Antrieb für eine positivere Entwicklung sein.

Die aktuelle Initiative von Professor Rommel lässt hoffen, dass das Saarland mittelfristig den Anschluss an die Bundesländer findet, die gezielt auf das Innovationspotenzial der KMU setzen. Ich wünsche mir, dass dieses Projekt auf offene Ohren im politischen Raum stößt und entsprechend öffentlich gefördert wird.“ 

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