GVS Initiative "City in Not"

Hintergrund:

Der Gewerbeverband des Saarlandes – GVS e.V. spricht sich gegen die Genehmigung von zusätzlichen Verkaufsflächen außerhalb der Innenstädte aus.


Zusätzliche Ansiedlungen bedeuten:

  • einen Umsatzverlust von ca. 4.500 EUR/qm Verkaufsfläche pro Jahr zu Lasten vieler kleiner Geschäfte in den Gemeinde- bzw. Stadtzentren, die jetzt schon um die Existenz kämpfen und damit wirtschaftlich am Ende wären.
  • immense Verluste von zahlreichen Arbeits- und Ausbildungsplätzen.
  • zunehmende Leerstände in den Zentren. Diese bedingen eine Verödung der jetzt noch attraktiven Innenstädte.
  • ältere Mitbürger haben es immer schwerer, ihren täglichen (Einkaufs- und Kommunikations-)Bedarf zu befriedigen.


Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung der saarländischen Bevölkerung gibt es keine Argumente für eine Ansiedlung von weiteren Einzelhandelsflächen auf der „grünen Wiese“. Zum einen ist der Bedarf durch die bestehenden Verkaufsflächen bereits abgedeckt, zum anderen besteht sogar ein steigender Bedarf an Einkaufsmöglichkeiten in den Zentren für die wachsende Zahl älterer Menschen.


Artikel zum Thema:



2014: GVS Initiative zur Untersützung des inhabergeführten Handels in Saarlouis und weiteren Gemeinden gegen das Factory-Outlet-Center (FOC) in Wadgassen.

Der Gewerbeverband des Saarlandes kritisierte bereits 2008 die Ansiedlung eines Outlet-Centers in Wadgassen. Nach Einschätzung des GVS gefährdet die Umsatzverschiebung den inhabergeführten Einzelhandel in Saarlouis und den umliegenden Gemeinden. Gestützt wurde diese These durch ein Gutachten, wonach der Kaufkraftabfluss alleine aus Saarlouis deutlich über zehn Prozent liegen würde. Dementsprechend befürwortete der GVS die Klage der Städte Saarlouis und Völklingen.

Nach der Eröffnung des Lifestyle Outlet-Center myland am 4. Oktober 2012 in Wadgassen wurde aus der Befürchtung Realität. Der Saarlouiser Verband für Handel, Handwerk, Industrie und Freie Berufe berichtete zu Beginn 2014 über faktische Umsatzrückgänge und vermehrte Leerstände in der Innenstadt. Vor diesem Hintergrund wird sich der Gewerbeverband des Saarlandes auch weiterhin gegen den Betrieb des FOC in Wadgassen aussprechen und alle Aktivitäten unterstützen, die die angedachte Erweiterung betreffen.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der folgenden Veröffentlichungen zum Thema:



Artikel aus 2013/2014:

2011-2014: GVS Initiative zur Unterstützung des inhabergeführten Einzelhandels in Homburg

2011 – 2013 | Der GVS besteht auf ein Raumordnungsverfahren für das Projekt Enklerplatz Homburg

Zu Beginn stand der GVS der geplanten Ansiedlung eines Einkaufszentrums am Homburger Enkler-Platz durchaus offen gegenüber. Die Idee der Verwaltung das Homburger Stadtzentrum weiter zu beleben, um den, mit einem Umsatzanteil von rd. 20%, eher geringe Anteil der Innenstadt am Umsatz der Gesamtstadt zu steigern, war nach Ansicht des GVS ein richtiger Ansatz um der Konkurrenz auf der ´grünen Wiese´ entgegenzutreten.
Allerdings müssen nach Ansicht des GVS solche Initiativen auf Ihre Nachhaltigkeit hin gründlich geprüft werden und dürfen in keinem Fall zu Lasten des inhabergeführten Einzelhandels in den Innenstädten oder in den Nachbargemeinden gehen. Entsprechend setzt sich GVS nachdrücklich für die Durchführung eines so gennannten Raumordnungsverfahrens ein.

2014 | Der GVS zweifelt an der Einschätzung der Landesplanung und unterstütz die Homburger Kaufleute sowie der umliegenden Gemeinden gegen das geplante Einkaufscenter

Entgegen der Einschätzung der Landesplanung hat der GVS weiterhin erhebliche Bedenken an der Raumverträglichkeit der Ansiedlung eines Einkaufscenters mit 16.500 qm in der Homburger Innenstadt. Nach Ansicht des GVS wird das Vorhaben in seinem geplanten Umfang zu einer massiven Umsatzverschiebung zu Lasten des inhabergeführten Einzelhandels in Homburg und den Nachbargemeinden führen.
Daher geht der GVS davon aus, dass die Neuansiedlung eines überdimensionierten Shopping-Centers nicht zur erwarteten Rück- und Neugewinnung von verlorener Kaufkraft führen wird, sondern die Homburger Innenstadt durch den unweigerlichen Wegfall der individuellen kleinen Läden einen irreparablen Identitätsverlust erleiden wird.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der folgenden Veröffentlichungen zum Thema:


Artikel aus 2014:


Artikel aus 2012 und 2013:


Artikel aus 2011:

2010-2011: GVS Initiative gegen die Umnutzung des "Gewerbegebietes Rieffstraße, Merzig"

In der Kreisstadt Merzig wurden in den letzten Jahren in dem „Gewerbegebiet Rieffstraße, Merzig“ nach und nach mehrere Filialisten und Einkaufsmärkte mit entsprechender Genehmigung nach §34 BauGB angesiedelt. Nun ist die weitere Ansiedlung von über 4.000 qm Einzelhandelsflächen vor den Toren der Stadt in eben diesem "Gewerbegebiet" geplant.

Der GVS unterstützt die aktuellen Bemühungen des Verbandes für Handel und Gewerbe Merzig (VHG) die Realisierung dieses Projektes, dass die Existenz der bestehenden, inhabergeführten Fachgeschäfte in der Innenstadt bedroht, zu verhindern.

Der GVS ruft alle Selbständigen und Verbraucher dazu auf, die Online-Petition „Stopp der geplanten Umnutzung des Gewerbegebietes Rieffstraße in Merzig“  zu unterzeichnen. Eine geplante Neuansiedlung wie in Merzig könne jederzeit in jeder saarländischen Gemeinde zur Debatte stehen.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den folgenden Veröffentlichungen zum Thema "Gewerbegebiet Rieffstraße":


Artikel aus 2011:

 


Artikel aus 2010:

2008-2009: GVS Initiative gegen die Ansiedlung eines Mega-Einkaufszentrums in Ensdorf und eines Outletcenters in Wadgassen

Anfang September 2008 verkündete der Bürgermeister von Ensdorf, Thomas Hartz, überraschend, dass ein Einkaufszentrum auf der „Grünen Wiese“ mit einer Fläche von über 26.000 Quadratmetern genehmigt worden sei. Auch der Bürgermeister von Wadgassen, Harald Braun, berichtete stolz, dass ebenfalls die Baugenehmigung für ein Factory-Outletcenter mit einer Gesamtfläche von über 5.000 Quadratmeter erteilt sei.

Die Realisierung dieser beiden Objekte hat zur Folge, dass ein Gesamtumsatz von ca. 80 bis 100 Millionen Euro jährlich den ansässigen Einzelhändlern und Gastronomen in dieser Region verloren gehen wird. Dieses bedeutet für viele selbständige Existenzen das endgültige Aus. Die weitere Verödung der Innenstädte, der Leerstand von Geschäften, Gastronomiebetrieben etc. wird dramatische Ausmaße annehmen. Jeder Selbständige und auch die Verbraucher selbst sind davon stark betroffen.
Fest steht: Der Verlust an Arbeitsplätzen wird drastisch sein! Nur wenn gemeinschaftlich auf die Landesregierung, die im Landtag vertretenen Parteien sowie die Städte- und Gemeinderäte entsprechender Druck ausgeübt wird, ist dieses noch zu verhindern!
Der Vorsitzende des GVS, Kuni Ludwig Both, ruft alle Gewerbetreibenden und Selbständigen dazu auf, sich in Ihrem eigenen Interesse gegen diese unsinnigen Vorhaben zur Wehr zu setzen!

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der folgenden Veröffentlichungen zum Thema:


Artikel aus 2008:

 

Ergebnis der Initiativen

Satzung des GVS

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